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Alkohol in Kosmetik – wie viel ist okay?

Wenn es um reizende Inhaltsstoffe in Kosmetik geht, dann wird häufig als erstes Alkohol genannt. Kaum ist das Wort ausgesprochen oder viel mehr „ausgetippt“, kommt häufig das Gegenargument, dass Ethanol ein prima Konservierungsmittel ist, das keine Allergien hervorruft. Das ist auch richtig. Zur Konservierung braucht man aber mindestens 10% Ethanol, was ziemlich viel im Vergleich zu anderen Konservierungsmitteln ist. Außerdem stellen sich mir da einige Probleme.

Sind Bakterien immer schlecht?

Kurz: Nein, einige sind sogar überaus nützlich. In unserem Darm helfen sie uns Nährstoffe aufzuspalten, damit wir sie aufnehmen können und sie bilden eine zusätzliche Barriere für krankmachende Mikroorganismen. Ähnlich ist es auf der Haut, denn dort leben wahnsinnig viele Bakterien, die uns nicht krankmachen, aber sich gerne von unserem Schweiß und Talg ernähren. Und diese Bakterien geben ungern ihren schönen Lebensraum für krankmachende oder pickelerzeugende Mikroorganismen frei, also beschützen sie uns. Deswegen sollten Konservierungsmittel zwar im Produkt Bakterien fern halten, aber möglichst nicht mehr auf unserer Haut wirken.

Alkohol und Zelltod

In dem Zusammenhang Alkohol und Kosmetik wird immer wieder eine in vitro Studie1 zitiert, bei der ca. 3,1%iger Ethanol eine proapoptotsche Wirkung auf Hautzellen hat. Apoptose wird auf Deutsch als „programmierter Zelltod“ bezeichnet. Das heißt, das eine Zelle entweder aus sich heraus oder durch ein Signal von außen stirbt und das in einer organisierten Form, ohne, dass das Immunsystem aktiviert wird. Um die Studie aber auf den Menschen zu übertragen fehlt einiges:

  1. Wie gesagt, es handelt sich um eine in vitro Studie, die meistens nur einen Anhaltspunkt gibt, wo man genauer nachsehen sollte
  2. Die Zellen wurden über 24 Stunden dem Alkohol ausgesetzt, die Frage ist, ob sich der Alkohol auch so lange auf lebendiger Haut hält, oder, ob er nicht verdunstet
  3. Außerdem geht es noch um die Frage, wie tief der Ethanol in die Haut eindringt. Zellen die er nicht erreicht, kann er auch nicht schädigen.

Damit will ich nicht sagen, dass es sich um eine schlechte Studie handelt, sondern nur, dass man nicht unbedingt 1:1 Schlüsse aus ihr ziehen kann.

Auswirkung auf Hautbarriere und -feuchtigkeit

In einigen Medikamentenstudien hat man festgestellt, dass Ethanol die Aufnahme von anderen Stoffen erleichtert,2 d.h. ist er mit Reizstoffen kombiniert, können diese besser unsere Hautbarriere passieren. Höhere Ethanolkonzentrationen (30%) hatten bei einer in vitro Studie einen Effekt auf das Stratum corneum (genauer: auf die Lipide der Membranen im Stratum corneum), was den penetrationsverstärkenden Effekt teilweise erklärt. Allerdings war das bei 10%igem Alkohol nicht der Fall.3 Es gibt sogar eine Studie zur Händedesinfektion mit Ethanol, bei der man keine signifikanten Veränderungen der Barrierefunktion oder Rötungen der Haut feststellen konnte. Hier hat man Alkohol in Konzentrationen zwischen 60 und 100% verwendet. Selbst bei wiederholter Anwendung war die Barriere nicht mehr geschädigt, als sie es durch Waschen mit Leitungswasser wird. Dafür stieg der TEWL (transepidermale Wasserverlust, Maß für die Hautfeuchtigkeit) bei einwöchiger Verwendung etwas an.Daraus lässt sich also schließen, dass Alkohol in höheren Konzentration austrocknend auf die Haut wirkt.

Und nun? In welcher Konzentration ist Alkohol denn jetzt okay?

Wie ihr seht, habe ich keine Antwort auf diese Frage gefunden. Die eine in vitro Studie sagt mir, dass 3% schon zu viel sind und eine in vivo Studie sagt mir, dass auch 10%iger Alkohol keinen so großen Schaden anrichtet. Da ich zu den vorsichtigen Menschen gehöre und alternative Konservierungsmittel ganz gut vertrage, setze ich meine persönliche Grenze auf 3%. Nach Möglichkeit verzichte ich aber komplett darauf.

Spezialfall: Vergällter Alkohol

Alcohol denat. ist Ethanol, der ungenießbar gemacht wurde, da so Steuern entfallen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihn zu vergällen, z.B. mit Bestandteilen des Lavendel oder Phtalaten. Letztere stehen im Verdacht hormonell zu wirken. Das Blöde ist, dass nicht deklariert werden muss, mit was vergällt wurde. Deshalb bin ich bei vergälltem Alkohol strenger und versuche ihn vollständig zu meiden.

Wenn ihr wissen wollt, wie man am besten die Mengen von Inhaltsstoffen abschätzen kann, empfehle ich euch Pias Beitrag dazu.

Wie geht ihr mit dem Thema Alkohol in Kosmetik um?

Eure Leela


Quellen

  1. Neuman, Manuela G.; Haber, Julia A.; Malkiewicz, Izabella M.; Cameron, Ross G.; Katz, Gady G.; Shear, Neil H. (2002): Ethanol signals for apoptosis in cultured skin cells. In: Alcohol 26 (3), S. 179–190. DOI: 10.1016/S0741-8329(02)00198-2.
  2. Kurihara-Bergstrom, K. Knutson, L.J. DeNoble, C.Y. Goates, Percutaneous adsorption enhancement of an ionic molecule by ethanol-water systems in human skin, Pharm. Res. 7 (1990) 762–766.
  3. Kwak, Sungjong; Brief, Elana; Langlais, Denis; Kitson, Neil; Lafleur, Michel; Thewalt, Jenifer (2012): Ethanol perturbs lipid organization in models of stratum corneum membranes: An investigation combining differential scanning calorimetry, infrared and (2)H NMR spectroscopy. In: Biochimica et biophysica acta 1818 (5), S. 1410–1419. DOI: 10.1016/j.bbamem.2012.02.013.
  4. Löffler, H.; Kampf, G.; Schmermund, D.; Maibach, H. I. (2007): How irritant is alcohol? In: The British journal of dermatology 157 (1), S. 74–81. DOI: 10.1111/j.1365-2133.2007.07944.x.

 

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28 Kommentare zu „Alkohol in Kosmetik – wie viel ist okay?

  1. Danke für den interessanten Artikel!
    Skincareinspirations hat mich darauf aufmerksam gemacht.

    Mit dem Alkohol in Kosmetik ist das so eine Sache. Eigentlich versuche ich ihn zu vermeiden. In Gesichtswasser habe ich festgestellt, dass meine Haut danach spannt und später dann stärker nachfettet. Also verwende ich keine Gesichtswasser mit Alkohol mehr. Bei anderen Produkten finde ich es schwierig. Alkohol wird so vertäufelt und ich möchte nichts verwenden, das schlecht für meine Haut ist. Aber einen Sonnenschutz ohne Duftstoffe, ohne Emulgatoren und ohne Alkohol zu finden, ist unmöglich. Dein Artikel beruhigt mich da schon etwas, dass der Alkohol darin vielleicht doch nicht so schlimm ist.

    Den Anfang des Artikels kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Nur weil ein anderes Konservierungsmittel geringere Konzentrationen braucht, ist das doch nicht weniger schädlich. Ein Stoff kann dem Körper schon im mg Bereich schaden und ein anderer erst im kg Bereich. Also 1mg von einem Konservierungsmittel kann schädlicher sein als 10g von einem anderen. Deshalb gibt es ja auch bei allen Stoffen andere vorgeschriebene Höchstkonzentrationen.

    Liebe Grüße

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    1. Liebe Lisa,
      mit den Konzentrationen hast du natürlich recht, bestimmte Stoffe brauchen deutlich kleinere Konzentrationen um jemanden zu schädigen als andere.
      Emulgatoren sind natürlich nicht reizfrei, aber es gibt viele reizarme, die (meienr Meinung nach) mehr Vor- als Nachteile bringen. Ich komme mit reinen Fettprodukten nämlich meistens deutlich schlechter klar, als mit Emulsionen. Es gibt auch Untersuchungen, dass die Lipidtröpfchengröße in Emulsionen eine wichtige Rolle spielt für die Penetration der Inhaltsstoffe und das kriege ich ja leider nicht hin, wenn ich die Emulsion auf meiner Haut bilde.
      Bei Alkohol toleriere ich, wie gesagt, geringe Mengen, habe aber gemerkt, dass er bei 7% schon negative Auswirkungen auf meine Haut hat.
      Liebe Grüße zurück!

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      1. Hallo,
        Ich habe Mallorca Akne, daher brauche ich Sonnenschutz ohne Emulgatoren.
        Lustig, dass du bei emulgatorfrei an reine Fett Produkte denkst. Ich benutze Produkte ohne Fett und Emulgatoren. Auf die Idee den Wasserteil statt dem Fettteil wegzulassen wäre ich gar nicht gekommen. Für sehr trockene Haut vielleicht eine Idee , für meine Mischhaut wäre es wohl nicht so geeignet.
        Liebe Grüße

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          1. Ja, Ladival Allergische Haut ist ohne Fett und Emulgatoren.
            Auch von Sundance Med gibt es welche und das neue Eucerin Allergie Schutz, habe ich aber noch nicht ausprobiert.
            Das Dilemma ist nur, dass diese Produkte Alkohol enthalten, aber ohne Alkohol und ohne Emulgatoren gibt es anscheinend nichts.
            Liebe Grüße

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            1. Liebe Lisa,
              Alkohol in höheren Konzentrationen fällt für mich komplett flach, dann kriege ich gleich wieder Hautprobleme. Ich kenne mich auch leider nicht besonders gut mit Mallorca Akne aus, könnte mir aber vorstellen, dass zu viel Alkohol auch nicht gut ist. Aber besser als keinen Sonnenchutz zu verwenden ist es auf jeden Fall.
              Liebe Grüße zurück!

              Gefällt mir

  2. Liebe Leela, endlich mal komme ich dazu, den Beitrag zu lesen. Befürchtet hatte ich ein regelrechtes Bashing, wie schlecht Alkohol denat in unserer Pflege ist, denn eine (!) Studie bewies (?) doch den Zellentod ab 3%. Wie Du aber anhand von drei Punkten wunderbar ausgeführt hast, lässt die Studie schon einiges zu Wünschen übrig, was die Übertragung auf unsere lebendige Haut angeht. Andere Studien beziehen sich hingegen meist auf die Wirkung von Alkohol in Hände-Desinfektionsmitteln, was auf ein Gesichtsserum mit, sagen wir 5% Alkohol, ebenfalls kaum übertragbar ist. In diesem Fall findet auf einigen Blogs eine Angstmacherei statt,…. welche ich aber im Prinzip nicht komplett schlecht finde. Zweifelhaft ist dabei zwar die Tatsache, dass das Angstschüren auf unzulänglicher Basis stattfindet. (Viele Menschen lesen ja keine pubmed-Studien und finden schon allein einen Hinweis darauf großartig.) Das Gute dabei ist allerdings, dass man darauf hinweist, dass Alkohol in Pflege ein Problem darstellen könnte und dass wir weitere Studien hierzu abwarten sollten. Eben das hast Du oben wunderbar vermittelt.

    Ich selbst vermeide grundsätzlich Alkohol denat in Pflegemitteln, da man es eben heute nicht weiß, wie und ab welcher Konzentration Alkohol eine unerwünschte Wirkung auf unsere Haut hat. Du hast mir ja neulich geschrieben, dass Du die Lotion von Daylong magst. Diese enthält 2,5% Alkohol. Das ist in meinen Augen vertretbar. Wie es Sarah oben schrieb, geht es meist um einen Vergleich: findet man sonst kein Pflegeprodukt, in dem die Vorteile die Nachteile übertreffen, ist eine geringe Menge an Alkohol tolerierbar.

    Zusammenfassend: Toll, ausgewogen & ohne Panikmacherei geschrieben. Großes Kompliment!
    Liebe Grüße
    Pia

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    1. Liebe Pia,
      ich bin ganz beglückt, dass dir Artikel gefällt 🙂 Als ich dafür recherchiert habe, war ich auch ehrlich erstaunt, wie wenig es über Alkohol in Pflege und nicht als Hautantiseptikum gibt.Ich habe mich gefragt, woher die Grenzen für Alkohol, die ich auf manchen Blogs gelesen habe, eigentlich kommen, weil ich mir selber unsicher war, bzw. es immer noch bin. Ich weiß jetzt auch nur, dass ich die 2,5% in der Daylong Creme nicht merke, bzw. die Vorzüge der Creme diesen „Nachteil“ aufwiegen, während ich bei Cremes mit 7% Alkoholgehalt schon mit ausgetrockneter Haut zu tun habe.
      Ich freue mich jedenfalls sehr über deinen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Leela

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    2. Mir ging es genauso. Ich konnte nichts Passendes finden. Die Studien beziehen sich auf Produkte mit einer sehr hohen Menge an Alkohol, was meist nicht mal an Gesichtshaut getestet wurde. Im nächsten Jahr werde ich noch einmal versuchen, etwas dazu zu finden. Sollte mir das gelingen, sage ich Dir Bescheid. :)) Viele liebe WE-Grüße! ❤

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    3. Das wäre bombastisch! Du magst sie vielleicht nach ganz ganz vielen anderen Sachen fragen… :)) PS. Du hast hier nur eine Antwortmöglichkeit in den Kommentaren eingebaut. Kann das sein? Bei zweiten Kommi muss man wieder das Kommentar-Fenster ganz oben nutzen.

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  3. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Endlich einmal jemand der das gut erklärt. Ich versuche möglichst Produkte zu verwenden, die keinen Alkohol drin haben, was manchmal gar nicht so einfach ist. Bei manchen Produkten, die ich toll finde, will ich es meistens gar nicht so genau wissen, da mir das sonst das Produkt ziemlich vermiesen würde 🙂

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    1. Danke für deinen netten Kommentar, freut mich, dass der Post hilfreich für dich ist! Ja, das Problem kenne ich, hab mich schmerzhaft von einigen Produkten getrennt, deren Inhaltsstoffe nicht so toll waren. Aber meine Haut hat es mir gedankt, habe jetzt deutlich weniger Probleme.
      Liebe Grüße

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  4. Sehr interessanter Artikel. Ich bin da auch etwas gemässigter und vertrage Alkohol in Cremes beispielsweise ganz gut und da benutzt man ja auch immer nur wenig. Auf reichhaltigen Cremes ohne Alkohol reagiere ich komischerweise sehr oft, auch wenn sie reizarm sind. Irgendwie ist meine Haut da merkwürdig. Bei Sonnencreme und Produkten mit niedrigem Pflegeanteil wie Seren verzichte ich auch drauf, da ich da gemerkt, dass es meiner Haut da nicht gut tut. Am Ende muss man halt einfach auf seine Haut hören.

    Liebe Grüße

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    1. Danke dir für den lieben Kommentar! Das mit den reichhaltigen Cremes habe ich immer, wenn ich Probleme mit meiner POD habe. Bei Seren verzichte ich auch nach Möglichkeit komplett auf Alkohol und Parfum, weil ich die ja noch unter zig anderen Schichten einschließe.
      Liebe Grüße zurück!

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  5. Sehr interessanter Artikel!
    Ich bin selbst sehr vorsichtig was Inhaltsstoffe in Kosmetik anbelangt, da ich auch empfindliche und vor allem trockene Haut habe. Dass Alkohol die Haut reizt und sie auch austrocknet wusste ich davor schon, aber dass er schon in so geringen Mengen nicht gut für die Haut ist wusste ich nicht.
    Ist das in Naturkosmetik irgendwie anders mit dem Alkohol oder genau gleich?
    Liebe Grüße 🙂

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    1. Danke dir, es freut mich, dass dir der Post gefällt. Wie ich schon geschrieben habe, ist die Studie mit dem 3%igen Alkohol nicht unbedingt auf unsere Hautpflege übertragbar. Aber besonders bei trockener Haut ist es besser den Einsatz gering zu halten. Wenn bei Natrkosmtik „Alcohol“ in den Inci steht, ist es der gleiche Stoff, wie in konerntioneller Kosmetik, bei „Alcohol denat.“ gibt es bei zertifizierter NK aber Einschränkungen, die es bei KK nicht gibt, wie z.B. dass keine Phtalate verwendet werden dürfen. Trotzdem handelt es sich dabei um einen reizenenden Inhaltsstoff, den ich so gut es geht meide.
      Liebe Grüße zurück!

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  6. Das hast du ja toll aufgedröselt! Schön verständlich geschrieben 🙂
    Ich kannte bisher nur die in vitro Studie und habe mich auch immer daran orientiert. Das Problem mit einer einzigen Studie ist ja, dass die Ergebnisse nicht Eins-zu-Eins übertragbar oder gar wiederholbar sind. Sieht man gerade hier auch ganz gut, finde ich. Eine in vivo Studie mit anderen Gegebenheiten und Potenzen kommt zu völlig anderen Ergebnissen, wie du auch anmerkst. Das macht es natürlich schwer allgemeingültiges rauszufiltern. Ich hoffe, da kommt mal wieder was nach an Studienlage.
    Ich verzichte mittlerweile völlig auf reizenden Alkohol. Mein letzter Versuch war eine Sonenncreme mit Alkcohol denat an 3. Stelle. Ich bekomme davon trockene Haut und davon dann wieder Unterlagerungen. Ob das auch bei geringeren Konzentrationen so ist möchte ich eigentlich gar nicht rausfinden 🙂
    Liebe Grüße

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    1. Liebe Julia,
      du hast völlig Recht, die in vitro Studie ist schwer auf unseren Alltag übertragbar. Ich merke bei meiner Haut bezügllich der Feuchtigkeit definitiv einen Unterschied, wenn cih täglich alkoholhaltige Produkte mit mehr als 5% Ethanol verwende. Und da ich super empfindliche Haut habe, muss ich sehr aufpassen mit was er kombiniert ist, da ich sonst schnell reagiere. An 3. Stelle in der Inci-Liste deutet schon sehr auf eine höhere Konzentration als nur 3% hin. Aber das Problem einen guten Sonnenschutz ohne Alkohol zu finden kenne ich…
      Liebe Grüße zurück!

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    2. Oh, ich finde gute Sonnencremes ohne Alcohol etc. gibt’s gar nicht mal so wenige 🙂 Nur der Geldbeutel würde sich über günstigere Alternativen freuen, aber davon zeigst du ja auch immer wieder welche.
      Die o.g. Creme wollte ich eigentlich nur aufbrauchen, ich hab sie dann für die Arme verwendet, da war das austrocknen nicht so schlimm.
      ‚Ne kleine Offtopic-Geschichte zu der Creme:
      Ist schon etwas länger her das ich die kaufte und ich kannte mich noch nicht wirklich aus. Die nette, apothekeneigene Kosmetikerin (!) brachte auf meine Frage ob da Alcohol drin sei nur ein erstauntes „Alkohol?? Da ist doch kein Alkohol drin!“ raus und das hat mich so zweifeln lassen, dass ich sie Stantepede gekauft hab. Ja, dreimal darfst raten wo ich nicht mehr hingeh 🙂

      PS: Ist bei dir eigentlich zufällig gerade was Richtung Peptide geplant? Dann wart ich lieber ab bevor ich wieder überstürzt shoppen gehe 😉

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      1. Das ist ja blöd, wenn man schlecht beraten wird in der Apotheke. ich hatte das Problem auch schon mal, dass der PTA mir nicht weiterhelfen konnte. Zum Thema Peptide werde ist ein Post geplant, aber ich fürchte, dass das noch ein paar Wochen dauert.
        Liebe Grüße

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  7. Hach, mal wieder ein toller Artikel.
    Ich vermeide Alkohol…wenn ich allerdings die Wahl zwischen Duftstoffen und Alkohol habe, dann würde ich lieber Produkte mit Alkohol verwenden, weil die Datenlage eben unklar ist. In geringen Mengen ist er deshalb für mich ok, z.B. in Form von Phenoxyalkohol am Ende der Liste. Größere Mengen bereiten mir bzw. meiner trockenen Haut jedoch Probleme. Wie Du schreibst; aufgrund des TEWL. Dann spannt meine Haut ziemlich.

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    1. Das Problem kenne ich, als ich noch die Weleda Mandelcreme benutzt habe, hatte ich deutlich mehr mt trockenen Stellen zu kämpfen (die enthält ca. 7% Ethanol). Phenoxyethanol vertrage ich zum Glück sehr gut, deshalb werde ich in Zukunft auch mehr meiner DIY-Produkte damit konservieren, zumindest die, die länger als 4 Wochen halten sollen.
      Liebe Grüße

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  8. Hallo Leela,

    wie immer, ein super interessanter Artikel!!
    Ich persönlich vermeide Alkohol bei den meisten Produkten, bei denen es ohnehin gut wirksame Alternativen gibt. So finde ich zum Beispiel Toner mit Alkohol vollkommen überflüssig. Auch um „Alcohol denat.“ versuche ich in der Regel einen Bogen zu machen.
    Grundsätzlich reagiere ich auf kleinere Mengen Alkohol (zum Glück) nicht, wenn also ein Produkt bezüglich Anwendung und Wirksamkeit überzeugt, drücke ich auch mal ein Auge zu. Zwei meiner liebsten Sonnencremes fürs Gesicht enthalten Alhohol, aber da sie jeweils einen SPF50 haben und weder weißeln, noch zu glänzender Haut führen, sehe ich über den enthaltenen Alkohol hinweg. Ein guter Sonnenschutz ist mir dann doch wichtiger. Um die Hautbarriere trotzdem nicht unnötig zu schädigen, versuche ich über Nacht eine reichhaltige Pflege zu verwenden.

    Liebste Grüße,
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,
      danke für deinen lieben Kommentar! Bei Alcohol denat. muss ich auch immer befürchten, dass ich ich darauf regiere. Ich achte ansonsten auch noch darauf, dass der Alkohol dann wenigstens nicht mit anderen Reizstoffen wie Parfum kombiniert ist, bei denen er die Penetration erleichtert.
      Liebste Grüße zurück!

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